Ganzheitliche Psychotherapie München | Spirituelle Psychotherapie München

Fortbildung/ Ausbildung: 

Körperorientierte und bindungsorientierte Traumatherapie 

 

Beginn der Ausbildung: September 2017, im Zentrum für Naturheilkunde, München

>> Infoabend am Mo, 29.5. im Zentrum für Natruheilkunde 

 

Körper und Geist stehen in vielfältiger Wechselwirkung zueinander. Das können wir vor allem bei traumatischen Erfahrungen sehr deutlich sehen.
Unsere Erfahrungen, die wir als Kind mit unseren Bezugspersonen machen (Bindungserfahrungen) prägen unseren Körper und unsere Psyche: wir entwickeln Glaubenssätze über uns selbst und die Welt. Dabei können Entwicklungstraumata entstehen. Sie unterscheiden sich von Schocktraumata.

In dieser Aus- und Fortbildung geht es zum einen darum, die Zusammenhänge von Körper und Psyche in Bezug auf Schocktraumata und Entwicklungstraumata und deren Auswirkungen auf unsere Identität tiefer zu verstehen.
Zum anderen werden verschiedene Ansätze und Methoden vermittelt, die die Auflösung von Traumata und kindlichen Prägungen unterstützen.
Zentral dabei ist eine humanistisch-spirituelle Haltung, die Akzeptanz, Nicht-Anstrengung, offen-neugierige Erforschung und Mitgefühl bei dem Klienten, wie auch dem Therapeuten ermöglicht.

Darüber hinaus ist die Selbsterfahrung ein Bestandteil dieser Fort- und Weiterbildung: Auf dem Hintergrund, dass Therapeuten Klienten am besten unterstützen können, wenn sie einerseits die Themen der Klienten mit sich selbst in Beziehung setzen können und sie andererseits ihre eigenen Übertragungsdynamiken ein Stück weit geklärt haben.

Die Fort- und Weiterbildung vermittelt nicht nur therapeutische Werkzeuge, sondern lädt auch zu persönlichem Wachstum ein.

 

Inhalte der Traumatherapieausbildung:

  • Was ist ein Trauma? Wie wirkt es sich auf den Körper und die Psyche aus? Welche Rolle spielt dabei das Nervensystem?
  • Was ist ein Schock- und was ist Entwicklungstrauma?
  • Wie können die ICD-10 Diagnosen, wie PTBS, Erschöpfungssyndrom, somatoforme Schmerzstörung, Depression, Angststörung, Zwänge, Dissoziation, Borderline-Störung, narzisstische Störung etc. auf dem Hintergrund von Trauma verstanden werden?
  • Was sind Prägung, Bindung, Objektbeziehung und innere Konflikte? Wie entstehen Glaubenssätze und Identifikationen und welche Auswirkungen haben sie auf unser Leben?
  • Die fünf Überlebensstrukturen nach Laurence Heller (NARM) und die Bedeutung von Schuld und Scham.
  • Systemische und transgenerationale Ursachen von Trauma.
  • Verschiedene Ansätze und Methoden wie in der Psychotherapie unter Einbeziehung des Körpers und von Bindungsdynamiken konkret mit Traumata gearbeitet werden kann.
  • Die Bedeutung des Körpers für den psychotherapeutischen Prozess.
  • Die Arbeit mit inneren Bildern in der Psychotherapie.
  • Die sechs Bausteine der therapeutischen Arbeit: Anliegen klären; offenes Erforschen; den Körper regulieren, entspannen und erden; Glaubenssätze, Identifikationen und innere Konflikte identifizieren; Entfaltung der Lebenskraft unterstützen; neue Erfahrungen verankern.
  • Die zentrale innere Haltung: humanistisch-spirituell, die Akzeptanz, Nicht-Anstrengung, offen-neugieriges Erforschung, Mitgefühl und Selbstheilungskräfte bei dem Klienten, wie auch dem Therapeuten ermöglicht.
  • Achtsamkeitspraxis
  • Demositzungen, diverse Übungen in Kleingruppen, Einzelsitzungen, Supervision
  • Hausaufgaben

 

Hintergrund der Fortbildung:

In diese Fortbildung fließen folgende Ansätze ein: NARM® ('Entwicklungstrauma heilen', Laurence Heller), Somatic Experiencing® (SE, Körperorientierte Traumatherapie, Peter Levine), Integrale Somatische Psychotherapie (ISP, Raja Selvam), Trauma Releasing Excercises (TRE, David Berceli), Gestalttherapie, Tiefenpsychologie, Systemische Aufstellungsarbeit, Achtsamkeitspraxis, Transpersonale Psychologie, Yoga, Buddhismus, Essenzarbeit - Diamond Approach (Almaas)

 

Voraussetzung:

  • Psychiatrisches Grundwissen/ Basisjahr und Erfahrung in der Arbeit mit Klienten als Heilpraktiker, Physiotherapeut, Sozialpädagoge etc.
    oder:
  • HP Psychotherapie oder Dipl.-Psychologie mit klinischer Psychologie
  • schriftliche Anmeldung (Fragebogen) und persönliches Vorgespräch

     

Anforderungen für das Zertifikat 'Fortbildung in Traumatherapie':

  • Teilnahme an allen Modulen, ggf. Nacharbeiten plus Supervision
  • 8 Einzel-Selbsterfahrungssitzungen, die zusätzlich gezahlt werden müssen
  • selbstorganisiertes Üben in Kleingruppen plus Dokumentation
  • Selbstreflektierende Dokumentation und Vorstellung eines psychotherapeutischen Prozesses
  • Abschlussarbeit und Präsentation über den eigenen professionellen und persönlichen Lernprozess
  • empfehlenswert: regelmäßige Achtsamkeitspraxis und Körperarbeit

 

  

Termine: 

jeweils Sa & So, von 9 - 17 Uhr, insgesamt 13 Wochenenden
                 

2017: 23./ 24.9., 28./29.10., 02./03.12.
2018:  20./21.01.,10./11.03., 21./22.04., 09./10.06., 21./22.07., 22./23.09., 27./28.10., 24./25.11., 15./16.12.
2019: 19./20,01. 

 

Kosten:     

2.750,- €; für SchülerInnen des Zentrum für Naturheilkunde 2.600,- €

 

Anmeldung & weitere Infos:

bei Angelika Doerne oder
im Zentrum für Naturheilkunde, München  www.zfn.de